Tauchplatzbeschreibung : "Hohendeicher See, besser bekannt als Oortkatener See"


Die Anfahrt :

Unsere Wegbeschreibung beginnen wir am besten bei der Autobahnabfahrt HH-Moorfleet. Hier folgt man am besten dem Hofschläger Weg und der Ausschilderung zur Tatenberger Schleuse. Gleich hinter der Tatenberger Schleuse biegt man rechts ab und folgt dem Strassenverlauf wenige Kilometer, entlang des Elbdeiches, bis hin zum Hohendeicher See. An diesem fährt man entspannt entlang bis zum Ende des Sees, da nur dieser abgegrenzte Bereich für Taucher freigegeben ist.

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Der Tauchplatz :

Es gibt hier zwei direkte und erwähnenswerte Einstiegsstellen. Die erste ist direkt am Ende des Sees beim Sandstrand. Hinter dem Strand ist ein grosser kostenfreier Parkplatz, auf der anderen Strassenseite. Die hamburger Tauchbasen bieten hier Anfängern den ersten Einblick ins Taucherleben, indem sie zuerst das Tarieren im Loch bei etwa 6 bis 7m Tiefe übern. Anschließend wird enteder links am Strassenufer entlang getaucht, oder aber am rechten Uferbereich. Wer den rechten Uferbereich wählt, kann in einiger Entfernung im ca. 5 bis 7 Meter Tiefe zuerst ein altes Jollenwrack , und ein Stückchen weiter noch ein Kanuwrack entdecken.

Für erfahrenere Taucher empfiehlt es sich jedoch um den See herum zu fahren, und zwischen der Wiese und dem kleinen Campingplatz zu parken. Leider stehen hier jedoch nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Hier taucht man am besten direkt bei der kleinen Boje ab und findet hier zuerst die auf einem Podest befestigte Taucherglocke in ca. 7 Meter. Man kann direkt in die Taucherglocke von unten hinein und auftauchen. Da man jedoch nicht weiß wie gut die Luft in der Glocke ist, ist unbedingt vom Einatmen der Luft abzuraten. Von diesem Podest kann man einer Leine in Richtung mitte des Sees folgen und findet hier ein zweites Podest mit einem Tisch, zwei Stühlen, einem PC-Bildschirm mit Maus und Tastatur sowie einen auf einem zweiten Tisch befestigten Schraubstock. Anschließend taucht man zurück in den Uferbereich, Richtung Strand um noch die beiden vorgenannten Wracks zu suchen, oder aber in die andere Richtung um dort die verschiedenen Höhlen der amerikanischen Flusskrebse aufzusuchen.

Die Sichtverhältnisse im See können sehr unterschiedlich sein. Zum Teil nur wenige Meter bis hin zur 0-Sicht, bei Algenblüte. Es gibt aber auch einige Wochen im Jahr in denen man doch sehr gute Sichtverhältnisse zum fotgrafieren hat. Im allgemeinen eignet sich der See auch ausgezeichnet für hervorragende Nachttauchgänge, bei denen man Begegnungen mit Zander und vielen kleineren Fischen haben kann..

Begegnungen mit den bereits beschriebenen amerikanischen Flusskrebsen sind benso häufig, wie mit den Hechten, die im Flachwasserbereich stehen. In seltenen Fällen kann man auch scheuen grosse Karpfen vorbeiziehen sehen. Auch kann man mit etwas Glück eine Wollhandkrabbe beobachten.